Neue Beweise bestätigen die Hygiene von Holz im Kontakt mit Früchten, Fisch und Käse

Im November hat der 66. FEFPEB Kongress in Cork (Irland) und der 29. Kongress der Europäischen Föderartion der Wissenschaften und Lebensmitteltechnologie (EFFoST) in Athen (Griechenland) neue wissenschafltiche Untersuchungen zu Holz und Lebensmittelsicherheit vorgestellt.

Vorgestellt in Cork wurden die Ergebnisse einer umfangreichen dreijährigen Forschungsinitiative des „EMABOIS“ Consortiums, das sich zusammensetzt aus 27 Forschungsprojekten und von Aviat und Federighi geleitet wird, und die zu zahlreichen Doktorarbeiten und wissenschaftlichen Artikeln über Holz geführt haben. Ihre Schlussfolgerungen decken sich mit der mikrobiologischen Arbeit über Fischverpackung von Rodríguez Jerez der Autonomen Universität Barcelona, die in Athen präsentiert wurden.

EMABois, das sich aus verschiedenen französischen Forschungsbehörden zusammensetzt, einschliesslich Actalia, ESB, ESI Reims, FCBA und ONIRIS, hat Tausende von Tests nach bewährten Methoden für die mikrobiologische und chemische Analyse von Holz durchgeführt. Die Ergebnisse haben die mikrobiologische und chemische Sicherheit von Holzoberflächen im Kontakt mit frischen Erzeugnissen wie Früchten, Gemüse, Fisch und Milchprodukten bewiesen.

Wie andere neue Studien gezeigt haben, wird die antibakterielle Wirkung auf Holz verstärkt durch die physische Inhibition bei bestimmten Holzarten wie Fichte, Kiefer und Pappel. Es hat sich gezeigt, dass dessen Durchlässigkeit einen Vorteil darstellt im Vergleich mit anderen Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen und als „glatt“ angesehen werden, wie beispielsweise Kunststoff.

Das Ergebnis hat die Befunde der vergleichenden Auswertung von Rodríguez Jerez zum mikrobiologischen Verhalten von Behältern für frischen Fisch im Markt bestätigt. In der Tat sagen Mikrobiologie-Experten, dass Behälter aus Holz dank antibaktiereller Eigenschaften nach Berührung mit Fisch weniger Kontaminierung entwickeln und weder die Qualität noch die Sicherheit des Fisches beeinträchtigen – vorausgesetzt, sie kommen nur einmal in Berührung.
In Bezug auf die Migration von natürlichen Holzmolekülen hat das EMABois Consortium gefolgert, dass insbesondere natürliche, flüchtige, organische Bestandteile betroffen sind, wobei aber ihre Übertragung auf Lebensmittel beschränkt ist und damit für den Verbraucher trotzdem Sicherheit besteht. Die Studie identifiziert harmlose Stoffe im internationalen gesetzlichen Rahmen und wissenschaftlicher Literatur, welche in Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie eingesetzt werden wie z.B. Verdickungsmittel, Aromastoffe und natürliche Farbstoffe.

Die FEFPEB
Die Europäische Gemeinschaft der Holzpaletten- und Verpackungshersteller (FEFPEB) vertreten die Industrien von 14 europäischen Ländern: Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Litauen, Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden, Türkei und Grossbritannien.
FEFPEB wurde 1946 gegründet um die europäische Holzverpackungsindustrie zu vertreten, einschliesslich Interessen in Palleten, industrieller und leichter Verpackung. Mitglieder des FEFPEB sind auch europäische Pallettenpools und GROW International; Fördermitglieder sind auch Hersteller von Pallettenbaumaschinen, Hersteller von Anlagen für Mischholz, Holzbehandlungsmittel, und Brennofentrocknung. Siehe auch: www.packagingfromnature.com und www.fefpeb.eu.

Weitere Informationen:
» Conclusions of EMABois research consortium on raw wood
» Conclusions of Rodríguez Jerez’s study on fish packaging Conclusions of previous studies (wood-food section of FEFPEB website)


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